Brigitte Kolde

Theater bestimmte mein ganzes Leben, auf der Bühne wie im realen Leben. Schon während der Ausbildung wurde ich damit konfrontiert, dass gefragt wurde, wer denn wohl Spaß am Spielen habe. Ich ahnte damals nicht, dass von nun an jedes halbe Jahr ein Stück einstudiert wurde. Von Singspielen bis zu Passionsspielen war alles dabei. Trotz einer 48-Stunden-Woche, die damals noch üblich war, machten die Proben nach Feierabend und die Aufführungen sehr viel Spaß.
Durch Ehe, Kinder und Beruf blieb in den folgenden Jahren keine Zeit für dieses Hobby. Zufällig traf ich anlässlich eines Geburtstages einige Theaterleute, die mich zum Mittun einluden. So spielte ich jeweils fünf Jahre im Poggenhagener Dorftheater und beim Winterspektakel in Scharrel.
Ich besuchte und besuche weiterhin Fortbildungen, die vom niedersächsischen Amateurtheaterverband angeboten werden:  z. B. "Darstellendes Spiel", "Figur" und "Improvisationstheater". Die Freude  mit all den erfahrenen und weniger erfahrenen Mitspielern und Mitspielerinnen hält nach wie vor an.